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Dorschjahrgang 2015 gesucht – 2016 gefunden

A. Seggelke mit Dorschen der Jahrgänge  2015 und 2016Pressemitteilung vom 14.10.2016

Die Prognosen für den Dorsch in der Ostsee sind niederschmetternd. Dem ohnehin gebeutelten Ökosystem der Ostsee scheint der Dorsch auszugehen! Ein Brutfischaufkommen der westlichen Population für das Jahr 2015 gleicht nach Aussagen vom Thünen-Institut einem Totalausfall, was durchaus für Verwirrung bei vielen sorgte.

A. Seggelke, Geschäftsführer des DAFV e.V. hat eine Umfrage durchgeführt. Der 2015er Jahrgang müsste jetzt zwischen 20 und 25 cm lang sein. Von dieser Annahme ausgehend, hat sich Seggelke auf die Suche nach Indizien gemacht, ob bzw. welche Anzeichen für eine Reproduktion des Dorsches im vergangenen Jahr sprechen.

Ziel war es aus verschiedensten Quellen einen Gesamteindruck über den Dorschnachwuchs 2015 zu gewinnen.

Hierzu dienten:

  • Befragung von Angelfachgeschäften (10 Händler in Schleswig- Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Bremen)
  • Befragung von Angelzeitschriftenverlagen
  • Onlineumfrage unter Anglern
  • Informationen von Veranstaltungen im Kutter- und Brandungsangeln
  • Befragung der Berufsfischer
  • Begleitung der Berufsfischerei bei der Arbeit (Bundgarnfischer auf Fehmarn)

Die Ergebnisse ließen den gleichen Schluss zu wie die Aussage des Thünen-Instituts. Kaum Hinweise auf die gesuchten Dorsche um 20 – 25 cm und nur geringe Fangmeldungen der Angler. Dafür gab es erfreulicherweise gehäuft Fangmeldungen von Dorschen zwischen 10 und 12 cm, die der neuen, 2016er Generation zuzuordnen sind.

Das wollte Seggelke selbst sehen und fuhr kurzerhand nach Fehmarn, um einen Fischer bei seiner morgendlichen Kontrolle der Fanggeräte zu begleiten. Und in der Tat, neben einzelnen großen Dorschen, Aalen, und anderen Arten, waren auch zahlreiche kleine Dorsche bis 13 cm im Fang, die eindeutig dem aktuellen Jahrgang zuzurechnen sind. „Eine Häufung an Jungfisch“, so der Fischer, wie er ihn in den letzten Jahren nicht erlebt hat und was auf eine erfolgreiche Reproduktion 2016 hinweist.

Grund zur Hoffnung?!

„Die vom DAFV gestarteten Umfragen und die Fangauswertung der morgendlichen Ausfahrt sind kein wissenschaftlicher Nachweis, dass es dem Dorsch besser geht als vermutet“, so Seggelke. Das Gesamtbild aus den verschiedenen Quellen lässt aber Hoffnung zu, dass in den kommenden Wochen wissenschaftlich bestätigt wird, dass mit Reproduktionsmengen wie 2016 die Dorschpopulation auf dem Weg der Besserung ist.

[UPDATE: 21.12.2016]
Das Thünen-Institut hat die gute Reproduktion des Dorsches für 2016 bestätigt.

Die Pressemitteilung als als PDF-Download.



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