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EAA-Arbeitstreffen in Rom

Am 2. und 3. Dezember 2014 fanden in Rom die Arbeitsgruppentreffen der European Anglers Alliance (EAA) statt. Der DAFV war durch Präsidentin Dr. Christel Happach-Kasan und Dr. Stefan Spahn von der Geschäftsstelle in Offenbach vertreten. 
 
Ein Schwerpunktthema waren die aktuellen Entwicklungen hinsichtlich des Aufbaus einer interparlamentarischen Arbeitsgruppe für Angelfischerei im Europaparlament. In diesem Zusammenhang gab es eine Präsentation und Übersicht der für die Lobby- Arbeit in Brüssel zuständigen Mitarbeiterin Cecile Fouquet. Die EAA hatte vor einem Jahr begonnen, unter den EU-Parlamentariern für eine solche Arbeitsgruppe zu werben. Sie soll einen informellen Meinungsaustausch über relevante Themen aus der Angelfischerei ermöglichen und den Kontakt zwischen den Mitgliedern des Europaparlaments und den Vertretern aus der Anglerschaft fördern. Die endgültige Entscheidung der Fraktionen soll am heutigen 11. Dezember erfolgen. Frau Norica Nicolai aus Rumänien, Mitglied der ALDE, hat sich bereit erklärt, den Vorsitz der interparlamentarischen Arbeitsgruppe zu übernehmen. 
 
Im Rheindelta in den Niederlanden enden aufsteigende Lachse und andere Wanderfischarten oft als Beifang in Stellnetzen oder sie können Querverbauungen nicht überwinden. Dadurch werden die Anstrengungen zur Wiederansiedlung des Lachses massiv behindert, Investitionen gehen ins Leere. Der Verein „Der Atlantische Lachs“ hat sich mit einer Beschwerde an den EU-Kommissar Karmenu Vella gewandt. Auf Anregung des DAFV hat die EAA beschlossen eine Beschwerde an die niederländische Regierung zu richten. Es soll erreicht werden, dass die niederländische Regierung die Wanderfischprogramme im Rheinsystem durch entsprechende Regulierung der Stellnetzfischerei unterstützt. 
 
Das dänische Wiederansiedlungsprogramm des Lachses ist weitaus erfolgreicher. Dort startete das Wiederansiedelungs- und Bestanderhaltungsprogramm vor rund 25 Jahren. Damals wurden 9 Flüsse als Lachsgewässer ausgewiesen, eines davon verfügte noch über einen originäres Vorkommen, das zur Nachzucht verwendet wurde. Ein Jahr nach den ersten Besatzmaßnahmen wurde ein Rückkehrer gezählt. Nach umfangreichen Renaturierungsmaßnahmen und dem Rückbau zahlreicher Wasserkraftanlagen nahm die Zahl der Rückkehrer zu. Im erfolgreichsten Projekt wurden vor zwei Jahren 4000 Rückkehrer gezählt, etwa die Hälfte davon entstammt aus natürlicher Reproduktion.   
 
Weitere dominierende Themen in der Sitzung der Rivers Sub Group waren beispielsweise die Kormoranproblematik, die Kleine Wasserkraft sowie die Verabschiedung einer Resolution zum freiwilligen Verzicht auf Blei in der Angelfischerei.  
 
Sorgen bereiten den Meeresfischern in der  EAA die schlechten Wolfsbarsch- Bestände in den EU-Gewässern. Deshalb wurde ein eigener Entwurf zu einem Management-Plan entwickelt, der der EU-Kommission unterbreitet werden soll.   
 
Natürlich standen noch eine Vielzahl weiterer Themen auf der Tagesordnung die einmal mehr verdeutlicht haben, dass Europa auch für uns Angelfischer inzwischen zur „Pflicht“ geworden ist.
 
Dr. Stefan Spahn
Geschäftsführer des Deutschen Angelfischerverbandes e.V.
 


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