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Europaparlament: Angelfischerei im politischen Prozess

EU-Abgeordnete Norica Nicolai (Liberale) will Bericht über die Freizeitfischerei vorlegen.

Ab September wird der Ausschuss für Fischerei des Europäischen Parlaments an einem Bericht mit dem Titel "Stand der Freizeitfischerei in der EU" arbeiten. Der Bericht wurde der ALDE-Gruppe (Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa) zugewiesen und wird von der Abgeordneten Norica Nicolai verfasst. Sie ist Vorsitzende, des von der EAA (European Anglers Alliance) ins Leben gerufenen Arbeitsforums für Angelfischerei und aquatische Umwelt im Europaparlament.

Der DAFV und die EAA begrüßen die Entscheidung des Fischereiausschusses und haben der Berichterstatterin Norica Nicolai große Bereitschaft signalisiert mitzuarbeiten, um einen fairen und ausgewogenen Bericht zu verwirklichen, der die Bedeutung der Freizeitfischerei in der EU - vor allem des Angelns - für Menschen, Umwelt und Wirtschaft bekräftigt.

Der angekündigte Bericht zur Angelfischerei ist ein wichtiges Ergebnis der Bemühungen von EAA und DAFV um eine verbesserte Position der Angelfischerei im Europäischen Parlament und in weiteren EU-Gremien. Durch die Gründung des Interparlamentarischen Arbeitsforums für Angelfischerei wurden die dafür notwendigen Grundsteine gelegt. Auf der nächsten Sitzung des Arbeitsforums am 9. Oktober steht übrigens ein, für die deutschen Meeresangler, ganz wichtiges Thema auf der Tagesordnung. Dann geht es nämlich um das Angeln in Meeresschutzgebieten.

Konsultation zu Fischfangquoten 2018: Kabeljaubestand in der Nordsee verdreifacht

Die EU-Kommission hat jetzt eine positive Bilanz zur Gemeinsamen Fischereipolitik der letzten Jahre gezogen. Die Fischbestände im Atlantik, der Nord- und Ostsee konnten nachhaltiger genutzt und der Fischbestand wiederaufgebaut werden. Besonders der Kabeljau in der Nordsee konnte sich durch nachhaltiges Management wieder erholen: Der Bestand hat sich zwischen 2006 und 2016 verdreifacht. Dennoch bleibt laut Kommission die Überfischung im Mittelmeer und im Schwarzen Meer ein Problem. Nachdem in der vergangenen Woche die Fischereiminister der EU, über Regelungen für gesunde und profitable Fischfangquoten bis 2018 diskutiert haben, können nun auch alle EU-Bürger und interessierte Kreise in einer öffentlichen Konsultation dazu bis zum 15. September 2017 Stellung nehmen. Die Angelfischerei wird in dem vorliegenden Konsultationsdokument nicht erwähnt. Die EAA und der DAFV haben sich bereits mehrfach gegen eine Quotierung der Anglerfänge ausgesprochen und sehen sich durch die nun vorgestellten Ergebnisse in ihrem Standpunkt bestätigt.

Dr. Stefan Spahn

Quelle:
Europäische Kommission/
Generaldirektion Maritime Angelegenheiten und Fischerei

Zur Konsultation:
https://ec.europa.eu/info/consultations/fishing-opportunities-2018-under-common-fisheries-policy_de
Zum Konsultationsdokument der EU-Kommission:
http://eurlex.europa.eu/legalcontent/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:52017DC0368&from=DE



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