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Keine Netze im Laichgebiet - Atempause für den Dorsch

Wie am heutigen Abend (08.03.2017) bekannt gegeben wurde, ist es Schollenfischern an der Ostsee mit sofortiger Wirkung nicht mehr zulässig, ihre Netze auszubringen.

Zunächst hatte der zuständige Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) den Schollenfischfang in der Ostsee für die nächsten Wochen genehmigt. Dass die Fischer dabei ihre Netze auch in den Dorschlaichgebieten auswerfen dürfen, spielte bei der Genehmigung scheinbar keine Rolle. Nun aber ist Minister Schmidt zurückgerudert und hat für die nächsten drei Wochen ein Verbot für die Schollenfischerei verhängt.

Ein selektiver Fang der Plattfische ist nicht möglich und es landen immer wieder Dorsche in den Maschen der Fischer. Das Problem, es ist Laichzeit und die Dorsche sammeln sich, um sich über tieferen Bereichen fortzupflanzen. Nach Angaben der Wissenschaftler aus Rostock geschieht dies vermehrt in den Monaten Februar und März und der Bestand an großen Laichfischen ist stark dezimiert. Wie dramatisch es gar um die Gesamtpopulation des Dorsches in der westlichen Ostsee steht, wurde in den vergangenen Monaten hinlänglich besprochen. Massive Quotenkürzungen und erstmalig auch Fangbegrenzungen für uns Freizeitangler sind das Resultat. Die Politik folgt bei ihrer Entscheidung dem Ostsee-Mehrjahresplan, aus dem hervorgeht, dass überfischte Bestände nach einer Erholung verlangen, bevor sie wieder intensiver befischt werden dürfen. Der DAFV versteht das Grundprinzip der nachhaltigen Bewirtschaftung und begrüßt den kurzfristigen Sinneswandel der Verantwortlichen. "Wir sprechen uns seit langen für den Schutz der Laichdorsche aus. Wer den Bestand aufbauen will, muss die Laichfische schonen", so die Präsidentin des DAFV. Neben dem DAFV setzen sich auch immer wieder andere Angelverbände stark für den Brotfisch der Ostsee ein, wie kürzlich Vertreter des Deutschen Meeresanglerverbands, die in Gesprächen mit der Politik auf die Problematik hingewiesen und somit den Weg für die heutige Entscheidung vorbereitet haben. Jetzt heißt es drei Wochen Atempause für den Dorsch. Auf das der Salz- und Sauerstoffgehalt sowie die Wassertemperatur stimmen, denn diese Faktoren sind entscheidend bei der Eientwicklung des Dorsches.
(Quelle: www.heute.de/46708238.html)



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