• slide1.jpg
  • slide2.jpg
  • slide3.jpg
  • slide4.jpg
  • slide5.jpg
  • slide6.jpg
  • slide7.jpg
  • slide8.jpg

Ringvorlesung „Lebensraum Küste"

Im Rahmen der Ringvorlesung „Lebensraum Küste“ des Zentrums für interdisziplinäre Meereswissenschaft der Christian Albrecht Universität in Kiel stand am 30.11.2016 der Fisch im Fokus. Vier Experten beleuchteten das Thema aus ihrer spezifischen beruflichen bzw. verbandlichen Sicht:
Prof. Dr. Martin Quas, Institut für Volkwirtschaftslehre in Kiel, Martin Momme, Fischereireferent im Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, Wolfgang Albrecht, Fischereischutzverband Schleswig-Holstein, Dr. Christel Happach-Kasan, Präsidentin des Deutschen Angelfischerverbandes (DAFV), die in Vertretung von Dr. Peter Breckling, Geschäftsführer des Deutschen Fischereiverbandes (DFV) den Vortrag übernommen hatte. Die Moderation hatte Dr. Rudi Voß, Institut für Volkswirtschaftslehre.
Happach-Kasan stellte die Situation der Fischbestände dar. Die Bestände von Hering und Sprotte, wie auch der Scholle sind nach den Ergebnissen des Thünen Instituts in Rostock in einem guten Zustand. Allein die Bestandssituation des Westdorsches ist dramatisch schlecht, Folge von in jüngerer Zeit massiven Rekrutierungsproblemen, die auch durch unsere Wissenschaftler noch nicht abschließend verstanden sind. Happach-Kasan: „Die Angler akzeptieren, dass sie zur erforderlichen Stützung des Bestandes ihre Fangaktivitäten an diese Situation anpassen müssen, denn sie nutzen ebenfalls den Dorschbestand. Die beschlossenen Maßnahmen wie das Tagesfanglimit halten sie für nicht zielführend und lehnen sie ab. Sie hatten die Einhaltung der Laichschonzeit des Dorsches und eine anglerspezifische Erhöhung des Mindestmaßes angeboten.“
Im Hinblick auf die von der Bundesregierung geplante Ausweisung von acht Schutzgebieten in der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) brachte sie die Forderungen der Angler auf den Punkt. Happach-Kasan: „Keine pauschalen Angelverbote. Angeln ist die naturverträglichste Methode des Fischens: Keine Bodenberührung, kein Beifang. Verbote müssen begründet werden. Es muss die Frage beantwortet werden, welchen Schaden Angeln verursacht an den Riffen und Sandbänken, den Schweinswalen und Seetauchern. Nach den ursprünglichen Verordnungsentwürfen soll das Angeln nahezu flächendeckend in den Schutzgebieten der AWZ verboten werden, das sind etwa 30 % der AWZ. Die Erwerbsfischerei mit grundberührenden Fanggeräten soll dagegen nur auf 15 % der Fläche der AWZ verboten werden. Dadurch sind die vom BfN genannten Schutzziele des Erhalts der Riffe und Sandbänke gefährdet. Wo Erwerbsfischerei zugelassen ist, muss auch Angelfischerei zugelassen sein. Ansonsten ist das Verbot der Angelfischerei ein reiner Willkürakt.“

DAFV e.V.



AKTUELLES
Nachrichten & Pressemitteilungen
AFZ-Fischwaid
Angeln & Fischen
Termine
Newsletter
DER DAFV
Präsidium & Geschaftsstellen
Landes- und Spezialverbände
Unsere Basis
Verbandsjugend
Satzung
Mitgliedschaften
Gemeinschaftsfischen
Auszeichnungsrichtlinien
Shop
THEMEN & REFERATE
Verschmelzung zum DAFV
Natur- und Umweltschutz
Forschung und Wissenschaft
Tierschutz
Castingsport
Jugend
Meeresangeln
PROJEKTE & AKTIONEN
Fisch des Jahres
Flusslandschaft des Jahres
KONTAKT
Impressum