Kormoran

Kormorane bei der Fischjagd, Foto: Silvio Heidler Foto: Silvio Heidler

Der übertriebene Schutz einer einzelnen Vogelart zeigt fatale Auswirkungen auf den Fischartenschutz und die Gewässerökosysteme insgesamt. Seit über 20 Jahren machen die Angler und Fischer nunmehr auf die fatalen Auswirkungen des übermäßigen Schutzes der Kormorane auf die heimischen Fischbestände in Europa aufmerksam.

Perfekter Fischräuber

Der Große Kormoran (Phalacrocorax carbo) ist wohl die am besten untersuchte Vogelart überhaupt. Der Name stammt aus dem lateinischen und bedeutet eigentlich "Meeresrabe". Er kann bis zu 40m tief tauchen und kommt dabei fast zwei Minuten ohne Atmen aus. Er ist ein perfekt angepasster Fischräuber, dem die heimischen Fische kaum etwas entgegen zu setzen haben. Es gibt in Deutschland heute kaum noch einen Landstrich ohne Kormorane. Selbst in stehenden Gewässern oder Flüssen mitten in Großstädten gehen Kormorane erfolgreich auf Jagd.

Eine unvergleichliche "Erfolgsgeschichte"

Der Schutz des Kormoran in Europa ist eine unvergleichliche Erfolgsgeschichte. Die Bestände sind unter den geltenden Schutzmaßnahmen seit Mitte der neunziger Jahre sprunghaft angestiegen und in ihren Beständen schon seit vielen Jahren nicht mehr gefährdet.

Podiumsdiskussion: Heimat für Biber, Wolf und Kormoran? Naturschutz und Landwirtschaft in Brandenburg

  • 04 September 2018 |
  • Publiziert in Kormoran

Am 12. Oktober 2018, 10.00 Uhr findet in der Heimvolkshochschule am Seddiner See eine Podiumsdiskussion mit dem Thema: "Heimat für Biber, Wolf und Kormoran? Naturschutz und Landwirtschaft in Brandenburg" statt. Lars Dettmann wird als Mitglied der Kormorankomission für Angler und Berufsfischer an dieser Diskussion teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 05. Oktober 2018 unter Verwendung des angehängten Flyers anmelden.

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Europäisches Parlament fordert drastische Reduzierung des Kormoranbestandes in Europa

Schutz für Teichwirtschaften und wildlebende Fischarten gefordert

Hamburg/Berlin: Der Deutsche Angelfischerverband und der Deutsche Fischerei-Verband begrüßen die Entscheidung des Europäischen Parlaments und erwarten von der EU-Kommission und der Bundesregierung jetzt umgehend Schritte hin zu einem tatsächlichen Bestandsmanagement beim Kormoran.

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