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Informationsaustausch und Workshop - Geschäftsführertreffen beim DAFV

Informationsaustausch und Workshop - Geschäftsführertreffen beim DAFV
Foto: DAFV, Olaf Lindner

Am 22. und 23. Oktober sind der Einladung des Geschäftsführers des DAFV Teilnehmer aus 18 Verbänden gefolgt. War der erste Tag gefüllt mit aktuellen Themen und geprägt durch den gegenseitigen Austausch, so wurden den Teilnehmern des Workshops am zweiten Tag neue Möglichkeiten bei der Förderung eigener Projekte dargestellt.

Unsere Vorstellungen sind klar. Die Treffen der Geschäftsführer sind ein wichtiger Baustein für unsere weitere Entwicklung. Gegenseitige Unterstützung und Zusammenhalt unter Anglern ist wichtig; Kommunikationsbereitschaft und Verständnis eine grundlegende Voraussetzung für die Stärkung der Gemeinschaft. Wir treffen auf den Geschäftsführerberatungen keine Beschlüsse oder Entscheidungen, aber wir diskutieren aktuelle Themen, tauschen uns aus und nehmen wichtige Erkenntnisse mit für die eigene interne Arbeit. Zudem bieten wir auch immer verbandsspezifische Impulsreferate und Workshops für die Teilnehmer an

Alexander Seggelke, Geschäftsführer des DAFV

Diesmal sogar zweitägig

Am zweiten Tag präsentierte die Agentur „emcra“ den Geschäftsführern die Struktur der „Förderwelt“ auf landes- bundes- und europäischer Ebene. Es wurden reale und fiktive Projektmöglichkeiten diskutiert. In Form eines kleinen Leitfadens wurde vermittelt, wie sich eine Organisation aufstellen kann, um sich zielsicher auf bestimmte „Töpfe“ zu bewerben. Besonders im Bereich Jugend, Bildung Integration und Digitalisierung finden sich in den Verbänden vielfältige Möglichkeiten um auf finanzielle Unterstützung zu hoffen.

Erfolg beim Dorsch – Zittern beim Aal

Zwei zentrale Themen der Tagung. Wie kam es zur Erhöhung des Bag-Limits beim Dorsch und wie geht es beim Aalmanagement weiter. Ziel des Bag-Limits ist es den Bestand wiederaufzubauen, ihn zu sichern, um eine nachhaltige Bewirtschaftung zu gewährleisten. Diesen Ansatz haben wir Angler immer begrüßt und erwiesenermaßen unseren Beitrag geleistet. Eine analoge Erhöhung des Tagfanglimits zu einer Erhöhung der Quoten für die Berufsfischerei wäre einzig folgerichtig gewesen.

Auch wenn das jetzige Ergebnis nicht gänzlich unsere Forderung nach analoger Berücksichtigung zur Berufsfischerei wiederspiegelt, so ist es gelungen, den ersten Vorschlag der Kommission nachzubessern.

Die Aalmanagementpläne werden überarbeitet. Derzeit ist in Deutschland die Anforderung gerade noch erfüllt. (41 %; 40% Abwanderung sind gefordert). Dies wird in den kommen Jahren nach Aussagen der Wissenschaftler nicht mehr gewährleistet sein. Die Bundesländer, die den Anforderungen zur Umsetzung bislang nicht entsprechend nachgekommen sind, wurden bereits aufgefordert, weitere Maßnahmen zu ergreifen. Weder von den Anglern noch von den Wasserkraftbetreibern liegen brauchbare Mortalitätszahlen für Aale vor. Erfreulich sei, dass nahezu alle Naturschutzverbände mittlerweile die Kleine Wasserkraft ablehnen. Der DAFV wird den Austausch mit Wissenschaft, Forschung und Politik intensivieren.

Zusammen haben wir eine Stimme

Es wurde auch diesmal intensiv darüber gesprochen, wie wir es in Deutschland schaffen, die Stimme der Angler stärker zu einen. Mit der Kampagne „#ProtectWater“ hat sich der DAFV auf ein neues Terrain der Medienlandschaft gewagt. In Zusammenarbeit mit vielen europäischen Verbänden wurde die bislang größte öffentliche Kampagne gestartet, um eine Verwässerung der WRRL zu verhindern. „Jedem Angler sollte es daran gelegen sein, die Stimme einzusetzen, wenn es um seine Gewässer und seine Fische geht“, forderte Olaf Lindner (DAFV), bei seiner Vorstellung der Kampagne. „Nach Auswertung der Ergebnisse werden wir wissen, ob wir Angler bei Organisationen wie WWF, NABU und BUND wahrgenommen werden“, so Lindner weiter

Diese, wie auch andere Ergebnisse werden auf der nächsten Tagung der Geschäftsführer am 8. April 2019 sicherlich auf der Tagesordnung zu finden sein.

Letzte Änderung am Montag, 29 Oktober 2018 16:00
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