Castingsport

63.Internationale Deutsche Castingmeisterschaft in Duisburg

Die diesjährige Internationale Deutsche Castingsportmeisterschaft fand auf dem Gelände der Sportschule Duisburg-Wedau statt. Sie wird als Hitzeschlacht in die Geschichte eingehen. Das Starterfeld war das magerste seid Jahren, wobei die Kosten wohl als Hauptursache zu nennen sind. Deshalb konnte auch nicht der Mannschaftstitel der Damen ausgeworfen werden, da durch einen krankheitsbedingten Ausfall nicht die notwendige Anzahl an Bundesländern an diesem Wettbewerb teilnahm.

Da für den Samstag Gewitter angekündigt waren, wurden am Freitag 7 Disziplinen, einschließlich 6 Finals geworfen, was bei den tropischen Temperaturen vor allem den Kampfrichtern alles abverlangte. Vorteilhaft war natürlich die Logistik der Sportschule vor Ort, und zumindestens die Werfer konnten im Schatten der Bäume gelegentlich Schutz suchen.
Platzbedingt hatten die Windbedingungen in den Weitwurfdisziplinen erwartungsgemäß einen deutlichen Einfluss darauf, wer das Finale der besten 6 Werfer in jeder Disziplin erreicht. Am Samstag wurden nach den Disziplinen 7 und 9 dann die Finals geworfen.
Das Niveau war trotz aller widrigen Umstände erstaunlich gut. Selten wurden auf diesem Platz vergleichbare Weiten und Mehrkämpfe geworfen.

Gleichzeitig diente die Veranstaltung ja auch als 4.Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Schweden. Mit ihrem Sieg im Allround der Damen sicherte sich Nathali Strauch auch die Fahrkarte zur WM, während sich Sabrina Dürrwald und Christin Pfeiffer als Mannschaft bestätigten.
Bei den Herren dominierten erneut die Sportler aus Sachsen-Anhalt. Mit Christopher Ulrich konnte sich erstmals seit Jahren ein Sportler aus dem Juniorenbereich für die WM qualifizieren, und das sogar im Allround. Die Leistungsdichte war hoch, die Vertreter der Jugendauswahl präsentierten sich deutlich stärker als bei der Jugendweltmeisterschaft. So konnte der Kölner Joel Hasenhütl beim Weitwerfen mit dem 7,5g Gewicht mit guten 73,55m die Silbermedaille erringen, nachdem er schon im Vorkampf mit 75,45m die größte Weite warf.
Der ausrichtende Landesverband Rheinischer Fischereiverband von 1880 e.V. hatte mit seinem Organisationsteam um Michael Hasenhütl und Andreas Bruthier das Turnier gut vorbereitet und trotz der Witterung die Organisation fest im Griff.

Dafür nochmals Vielen Dank.

Hier nun die Resultate: 

 pdfErgebnisseIDCM2018.pdf

 

Letzte Änderung am Donnerstag, 09 August 2018 12:44
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