EU-Biodiversitätsstrategie 2030 und das Gesetz zur Wiederherstellung der Natur
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- Kategorie: Gewässer- und Naturschutz
Bereits Anfang Mai 2020 veröffentlichte die Europäische Kommission ihr Strategie-Papier mit dem Titel „EU-Biodiversitätsstrategie für 2030 – Mehr Raum für die Natur in unserem Leben [1]“.
Dort heißt es, dass zum Wohle unserer Umwelt und unserer Wirtschaft mindestens 30 % der Landfläche und 30 % der Meere in der EU geschützt werden sollen. Dabei sollte ein besonderer Schwerpunkt auf Gebiete mit sehr hohem Biodiversitätswert oder -potenzial gelegt werden. In diesem Sinne sollte mindestens ein Drittel der Schutzgebiete – also 10 % der EU-Landflächen und 10 % der EU-Meeresgebiete – streng geschützt werden.
Wanderung in der Flusslandschaft der Jahre 2024/2025
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- Kategorie: Flusslandschaft der Jahre
Die NaturFreunde Brandenburg laden am 26.10.2024 von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr zu einer ganz besonderen Wanderung in die Flusslandschaft der Jahre 2024/2025: Stepenitz ein.
Die Stepenitz in Brandenburg stellt einen der wenigen verbliebenen naturnahen Flussläufe in Brandenburg dar und fließt auf weiten Strecken noch in Schleifen und Windungen durch die Prignitz. Hier sind neben 37 Fischarten die inzwischen seltene Bachmuschel, der Kammmolch, die Knoblauchkröte, der Schwarzstorch und zahlreiche Fledermausarten heimisch.
Bundesjugendtag: Junges Engagement im Fokus
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- Kategorie: Jugend
In diesem Jahr trafen sich die Mitglieder der Bundesjugendleitung mit den Landesjugendleiter*innen und weiteren Delegierten und Gästen aus den Mitgliedsorganisationen des DAFV in Göttingen zu ihrer Jahresversammlung. Die beiden Versammlungstage am 13. und 14. September standen, neben dem Austausch über das vergangene und dem Ausblick auf das kommende Jahr, ganz im Fokus der Förderung junger Menschen und jungen Engagements.
Jörg Klausmann ist Gewässer-Verbesserer im Juli 2024
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- Kategorie: Gewässer-Verbesserer
Jörg Klausmann ist seit drei Jahren Pächter des Rohrbachs, einem Zufluss der Breg. Der Bach liegt in einer Forellenregion und bietet grundsätzlich ideale Bedingungen für einen Bachforellenbestand. In den vergangenen Jahren war der Bach jedoch ungeschützt und die Felder wurden von den Landwirten bis ans Ufer gemäht. Zur Verbesserung der Situation wurden nun verschiedene Maßnahmen ergriffen.
Tag der Fische: Zustand der wandernden Süßwasserfische weiterhin katastrophal
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- Kategorie: Gewässer- und Naturschutz
Am 22.08.2024 ist in Deutschland der „Tag der Fische“. Eigentlich ein Grund zum Feiern, wäre die Situation der Wanderfische (auch) in Deutschland nicht ernüchternd. Die Aktualisierung des Living Planet Index (LPI) 2024 für wandernde Süßwasserfische zeigt einen alarmierenden Rückgang der überwachten Süßwasser-Wanderfischpopulationen um 81 Prozent zwischen 1970 und 2020. Dieser besorgniserregende Trend wird auf den Verlust und die Verschlechterung von Lebensräumen zurückgeführt, wobei Faktoren wie die Fragmentierung von Flüssen durch Dämme und die Auswirkungen von der Landwirtschaft für die Hälfte der Bedrohungen verantwortlich sind.
Der Anglerverband Hamburg e.V. ist Gewässer-Verbesserer im Juni 2024
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- Kategorie: Gewässer-Verbesserer
Der Anglerverband Hamburg e.V. wurde im Jahr 1964 gegründet und umfasst gegenwärtig 52 Mitgliedsvereine mit insgesamt rund 14.000 Mitgliedern. Seit dem 01.01.2024 ist dieser Hamburger Verband erneut Mitglied im Deutschen Angelfischerverband e.V.. Zu den bewirtschafteten Gewässern zählen mehrere Abschnitte der Elbe, inklusive einiger Seitenkanäle sowie verschiedene Seen in der Umgebung.
Neues Düngemittelgesetz vom Bundesrat abgelehnt
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- Kategorie: Bundespolitik
Am 15. Juli 2024 lehnte der Bundesrat eine vom Bundestag verabschiedete Erneuerung des Düngemittelgesetz ab. Während die meisten Gesetze den Bundestag passieren und nach einer vorhersehbaren Abstimmung im Bundesrat im Kraft treten, kommt es hin und wieder vor, dass auch der Bundesrat Gesetze ablehnen. Dieser Fall ist besonders interessant, da die Bundesregierung hier versucht hat, eine EU-Richtlinie umzusetzen, wozu sie gesetzlich verpflichtet ist, ansonsten drohen hohe Geldstrafen seitens der EU. Diese Richtlinien waren ohnehin bereits das Ergebnis schwieriger Verhandlungen und Kompromisse zwischen der Bundesregierung und der EU-Kommission. Wie bei allen im Bundesrat gescheiterten Gesetzen haben Bundesrat und Bundestag nun die Möglichkeit, den Vermittlungsausschuss anzurufen, um einen Kompromiss zwischen Bund und Ländern auszuhandeln.
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