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- Kategorie: Bundespolitik
Der Runde Tisch Meeresmüll ist ein deutschlandweites Netzwerk, das 2016 von der Bundesregierung, dem Niedersächsischen Umweltministerium und dem Umweltbundesamt gegründet wurde. Ziel des Zusammenschlusses ist es, das Problem des Mülls in Nord- und Ostsee gemeinsam, koordiniert und praxisnah anzugehen.
Der Runde Tisch dient dabei nicht nur als Beratungsplattform, sondern wirkt auch als Impulsgeber für konkrete Maßnahmen und als Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Durch diese breite Vernetzung können Wissen, praktische Erfahrungen und politische Zielsetzungen gezielt zusammengeführt werden. So entstehen Strategien, um Meeresmüll zu vermeiden, bestehende Belastungen zu reduzieren und langfristige Lösungen zu entwickeln.
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- Kategorie: Europaarbeit
Ab dem 10. Januar 2026 sind alle Meeresangler in der EU dazu verpflichtet, Fänge von bestimmten Fischarten mittels der neuen EU-App RecFishing Fisher’s App an die Europäische Kommission zu melden. Für Deutsche Anglerinnen und Angler betrifft das im ersten Schritt Wolfsbarsch und Aal in der Nordsee und Dorsch, Aal und Lachs in der Ostsee. Grundlage für diese Verpflichtung zur Meldung von Anglerfängen ist die Verordnung (EU) 2023/2842 zur Änderung der EU-Fischereikontrollverordnung (Verordnung (EG) Nr. 1224/2009).
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- Kategorie: Bundespolitik
Am 19.11.2025, wurde Christoph Frauenpreiß (CDU) einstimmig zum neuen Präsidenten des Deutschen Fischerei-Verbandes gewählt. Er ist seit dieser Legislaturperiode Mitglied im Deutschen Bundestag. Der 41jährige ist in Cuxhaven geboren und hatte in seinem bisherigen beruflichen Werdegang viele Berührungspunkte mit der dort ansässigen Fischerei. In Bundestag ist Frauenpreiß Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat und dort als fischereipolitische Sprecher der CDU/CSU Fraktion aktiv.
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- Kategorie: Europaarbeit
Am 4. November lud das Forum für Freizeitfischerei und aquatische Umwelt des Europäischen Parlaments (RecFishing Forum) zu einer Filmvorführung von Emilie Björkmans Dokumentarfilm „A Baltic salmon requiem – FREE FALLING”. Im Anschluss folgte eine Debatte mit hochkarätigen Vertretern der EU-Kommission und des EU-Parlaments.
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- Kategorie: Europaarbeit
Auch für 2026 bleibt die wissenschaftliche Einschätzung des ICES für den Europäischen Aal unverändert und empfiehlt jeglichen Aalfang einzustellen. Für den weltweiten Handel von lebenden Aalen und Aalprodukten könnte es Ende des Jahres zu einer Änderung kommen. Während der 20. CITES Konferenz (CoP20) stimmen die Vertragsparteien darüber ab, ob zukünftig alle Aal-Arten der Gattung Anguilla in Anhang II des Washingtoner Artenschutzübereinkommen gelistet werden.
